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Nachruf Gauehrenmusikwart Adolf Tremmel

Der Trachtenverein D’ Neuschwanstoaner Füssen und der Obere Lechgau-Verband haben Abschied genommen von Adolf Tremmel, der am 19. Dezember 2013 im Alter von 81 Jahren verstorben ist. Adolf trat 1959 dem Verein D’ Neuschwanstoaner Füssen bei war von 1977 bis 1981 Revisor und übernahm 1981 das neue Amt des Musikwartes. Als Könner auf der Zither lebte er für dieses Amt und setzte sich mit ganzem Herzen für die echte Volksmusik ein. An zahlreiche Zitherschüler gab er sein Können weiter und musizierte selbst in der Füasser Stubenmusi, dem Ostallgäuer Zithertrio und war Liedbegleiter der Füasser Sänger, Füasser Sängerinnen und Füasser Mädla. In Füssen begann er 1982 in der Franziskanerkirche das Adventsingen, 1983 das Passionssingen sowie ab 1985 das Mariensingen zu organisieren und wirkte bei Sänger- und Musikantentreffen, So klingt’s bei uns oder Brauchtum im Advent mit.

Im Oberen Lechgau-Verband übernahm Adolf Tremmel von 1976 bis 1993 das Amt des 1. Gaumusikwartes und wurde 1994 zum Gauehrenmusikwart ernannt. Am 1. April 1990 erhielt er in Wildbad Kreuth mit der Füasser Stubnmusi für sein Engagement eine Ehrung der Hanns-Seidel-Stiftung, den Preis für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der bayerischen Volksmusik. Er erkannte, wie wichtig die Jugend ist und sie lag ihm besonders am Herzen. Er führte den Jugendhoigate - ein Sänger- und Musikantentreffen für Kinder und Jugendliche - und das Gaujugendsingen ein. Seine musikalische Saat ging auf und so gibt es im Oberen Lechgau-Verband viele Volksmusik- und Singgruppen. Er begann die jährliche alpenländische Maiandacht in der Wieskirche sowie das jährliche Adventsingen in seiner heutigen Form, die musikalische Gestaltung der Trachtenwallfahrt sowie jährliche Gausingen und Volksmusikseminare zu veranstalten. In seiner Amtszeit erreichte er, dass jeder Gauverein einen Volksmusikwart hat und setzte sein großes Wissen über die Volksmusik im SachausschussVolkslied- und Volksmusik im Bayerischen Trachtenverband ein und war einige Jahre Schriftführer dort Ebenso war er Vertreter der Trachtenverbände im Arbeitskreis für Volksmusik im Bezirk Schwaben. Selbst das Notenschreiben mit dem Computer erlernte er noch und setzte zahlreiche Musikstücke für das Zithersolospiel. Eine große Trauergemeinde mit vielen Trachtenkameraden und allen Fahnenabordnungen der Gauvereine nahm am Füssener Waldfriedhof Abschied von einem Trachtenkameraden, der für die echte Volksmusik lebte. Adolf Vergelt’ Gott für deine Saat, die weit über die Gaugrenzen hinaus bekannt wurde.

Marlene Köpf

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