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Nachruf Gauehrenmitglied Klaus Holzmann

Der Trachtenverein D’ Lechgauer Prem und der Obere Lechgau-Verband mussten für immer Abschied nehmen von Gauehrenmitglied Klaus Holzmann, der am 11. Januar 2017 im Alter von 77 Jahren verstorben ist. Als Bua begann Klaus nach dem Zweiten Weltkrieg in der Jugendgruppe in Prem sein aktives Trachtlerleben. Im Jahr 1957 wurde er in den Verein aufgenommen und konnte so als aktiver Plattler das Gautrachtenfest des Oberen Lechgau-Verbandes 1959 in Prem feiern. Früh übernahm er Ehrenämter, so war er von 1960 bis 1964 zweiter Vorplattler und von 1964 bis 1982 der 1. Vorplattler der D’ Lechgauer. Von 1982 bis 1985 hatte er das Amt des 2. Vorstands inne und von 1985 bis 2003 war er erster Vorstand des Vereins. Unter seiner Führung wurden Gaufest und Vereinsjubiläen gefeiert. In den Jahren von 1962 bis 1982 war er für den Verein Gaudelegierter und im Jahr 2007 wurde er zum Ehrenmitglied der D’ Lechgauer Prem ernannt. Im Oberen Lechgau-Verband war er 18 Jahre von 1987 bis 2005 der 2. Gauvorstand und wurde im Jahre 2006 zum Gauehrenmitglied ernannt. Durch sein Wirken und seine Zuverlässigkeit wurde er zum Vorbild für viele Jungen und war weit über die Gaugrenzen hinaus bekannt als vorbildlicher Trachtler, der das Brauchtum lebte und der Jugend vermittelte. Von der Bayerischen Trachtenjugend erhielt Klaus Holzmann für seinen Einsatz 1996 die Ehrung in Gold überreicht und der Landkreis Weilheim-Schongau zeichnete ihn 1994 mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt aus. Klaus war immer da, wann immer er gebraucht wurde, kein Posten und keine Aufgabe war ihm zu viel. Keine Zeit haben gab es für Klaus nicht. Er nahm sich diese einfach, auch wenn er mal zu spät kam, das holte er aber am gleichen Abend noch auf indem er am längsten blieb. Sein Markenzeichen die Marschiermaß war ein Zeichen seiner Geselligkeit. Sein Einsatz für das Ehrenamt war vorbildlich ebenso in der Gemeinde Prem als Gemeinderat, der Freiwilligen Feuerwehr sowie dem Schützen- und Sportverein. Seine besonnene und geradlinige Art wurde in allen Traueransprachen gewürdigt. Eine große Trauergemeinde, darunter viele Trachtenkameraden, der 1. Landesvorsitzende Max Bertl und die Vertreter den Nachbargaue begleiteten ihn zu seiner letzten Ruhestätte. Die Gaustandarte und Fahnenabordnungen der Gau-, Orts- und Nachbarvereine wurden zum Dank für seinen unermüdlichen Einsatz am Grabe zum letzten Gruß gesenkt und ein Kranz niedergelegt. Bei jeder Marschiermaß do denk’ mer dann an Di’ - Vergelt’s Gott Klaus.